ERINNERN UND GEDENKEN 
AN DEN HOLOCAUST
EIN BEITRAG ZUR  DISKUSSION UM DIE ZUKUNFT  
DES „MUSEUM AUSCHWITZ" AM RANDE DER POLNISCHEN 
INDUSTRIESTADT OSWIECIM
 
Eine dokumentarische 
Filmcollage
von Horst Herz
16mm/ Farbe, 90 Minuten, D 1996-98.
Gefördert vom Filmbüro NRW e.V.

Eine Co-Produktion mit dem WDR, Red.: Elke Hockerts - Werner + 
dem SWR, Red.: Ebbo Demant / Gudrun Hanke - El Ghomri.
Intern. Dokumentarfilmfestival Leipzig 

 


Kamerabeobachtungen im ehemals jüdischen Viertel „Kazimierz" in Krakau, in der Stadt Oswiecim und vor allem im „Museum Auschwitz“ - an den authentischen Orten der Naziverbrechen in „Birkenau", im „Stammlager" und in „Monowitz".
Gedanken zweier Auschwitzüberlebender: 
Hans Frankenthal, Dortmund und 
Gregor Ciancala, Oswiecim.
Gespräche mit Dr. Kristyna Oleksy, Direktorin des „Museums Auschwitz", 
Hanno Loewy, Direktor des „Fritz- Bauer-Instituts", Frankfurt, 
Prof. Horst Eberhard Richter, Psychoanalytiker, Gießen, 
Katharina Kaiser, „NGBK", Berlin sowie: 
Frau Zbreszka, Leiterin der Ausstellungs-abteilung des „Museums Auschwitz", 

SOWIE
amerikanische Juden in der „Alten Synagoge Krakow", der Friedhofswärter des jüdischen Friedhofs in Oswiecim, der katholische Pastor der „Pater-Kolbe Gemeinde Oswiecim", 
Miros Ganobis von der „Polnisch-Israelischen Freundschaftsgesellschaft", Oswiecim, ein Sozialarbeiter sowie Jugendliche der „Werkstatt Hannover", Lehrlinge von „VW", Berufschüler aus Bielsko Biela, polnische Pfadfinder, eine Sintifamilie im "Stammlager", der italienische Präsident und die Bewohner der Stadt Oswiecim.
Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben. 
Und dann - was tun mit den Resten der Gaskammern und Krematorien, der Folterstätten und Mordinstrumente an den authentischen Plätzen des historischen Geschehens? 
Welche Formen der Erinnerung und des Gedenkens sprechen die vielen jungen Besucher aus aller Welt - Menschen, für die die Ereignisse unendlich weit weg erscheinen, noch an?
Während eines Besuches bei den Resten der ehemaligen Vernichtungslager und Todesfabriken der Nazis in Auschwitz (Oswiecim) am Rande des polnischen Kohle- und Stahlgebiets zwischen Kattowitz und Krakau versuchen wir uns mit der Kamera dem realen Ort der historischen Ereignisse und dem was man dort heute sieht und erlebt, anzunähern.
Wir machen uns auf den Weg durch das riesige Gelände in Birkenau, vorbei am „Aschesee" und an den Resten der Gaskammern, der Krematorien, der „Rampe", der „Sauna" und den Baracken des „Zigeuner-" und „Frauenlagers".
Immer wieder begegnen wir den neu errichteten, schwarzen Marmorblöcken und den großen Tafeln auf denen neben Texten die bekannten, von der SS fotografierten Fotos von der Ankunft eines Deportationszuges mit Juden aus Ungarn, aufgedruckt sind.
Wir nehmen auch wahr, dass in Birkenau gerade Heu geerntet wird, Störche nisten, jemand Pilze sucht und Kinder Eis essen. 
Schließlich sind wir allein mit den vielen, so unterschiedlichen Bildern von Auschwitz die wir mitgebracht haben. 

Mit Besuchern aus aller Welt gehen wir später durch das 3 km entfernte „Stammlager" mit den ehemaligen Häftlingsbaracken und durch die „Pappelallee" - wie die Häftlinge eine der Lagerstraßen nannten. Der von Museumspädago-gen vorgegebene Parcours führt uns vorbei an der „schwarzen Wand", an den Folterstätten für perverse pseudomedizinische Versuche, an Reliquien und Installationen, vorbei auch, an Betroffenheitskitsch, touristischem Ramsch und hilfloser Kunst. 

Am nahen Fluss Soa wird gebadet. In der 4 km entfernten Altstadt von Oswiecim wird eingekauft und gefeiert. In der Hochhaussiedlung spielen Chemiearbeiter 
Basketball und durch den Bahnhof rollt ein langer Zug mit neuen Autos Richtung Krakau.
DVD-DIREKT
BESTELLUNG
DVD´s können für € 20 (+ € 3 Versandkosten) direkt von uns bezogen werden. 

Schriftliche Bestellung oder Bestellung per mail 
herz-filmproduktion@filmsite.de
oder
HERZ - FILMRODUKTION
Sunderweg 1
D-44147 DORTMUND
mailto:herz-filmproduktion@filmsite.deshapeimage_3_link_0
FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG ZUR REALISIERUNG DES FILMS DANKEN WIR:
„Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJB), Oswiecim, Susanne Orth u.a., 
„Aktion Sühnezeichen", Berlin, 
„Alte Synagoge Essen", 
„Haus der Wannseekonferenz", Berlin, Gedenkstätte Ravensbrück, 
„Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten", „Centrum Judaiicum", Krakow, 
„Dom Kultury", Oswiecim 
und der „Filmwerkstatt Münster e.V."
"NUR WENN ES NEBEN IHM GESCHIEHT, DASS MAN SIE ZUSAMMENTREIBT, NIEDERSCHLÄGT, IN FUHREN LÄDT, WEISS ER, WIE DIES IST. 
JETZT STEHT ER NUR IN EINER UNTERGEGANGENEN WELT. 
HIER KANN ER NICHTS MEHR TUN. EINE WEILE HERRSCHT DIE ÄUSSERSTE STILLE. 
DANN WEISS ER ES IST NOCH NICHT ZU ENDE." 

( Peter Weiss )







VISIT OUR WEBSITE
www.filmsite.de http://www.filmsite.deshapeimage_5_link_0